Die Meldezahlen der Woche aus den öffentlichen Schweizer Statistiken, aggregiert, eingeordnet und für Entscheidungsträger aufbereitet.
Die Bedrohungslage in dieser Woche wird massgeblich durch einen Anstieg von Phishing-Meldungen geprägt, die mit 443 Fällen um 6 Prozent zugenommen haben und damit die dominanteste Bedrohungskategorie darstellen. Parallel dazu zeigt sich bei den Betrugsversuchen eine leichte Entspannung mit 343 Meldungen minus 8 Prozent, während die insgesamt 1'198 BACS-Meldungen dieser Woche ein stabiles Bedrohungsniveau widerspiegeln. Die anhaltende Aktivität von Ransomware-Gruppen wie QILIN, N0N und AURORA unterstreicht, dass Schweizer Unternehmen weiterhin im Fokus von organisierten Cyberkriminellen stehen, weshalb eine erhöhte Wachsamkeit bei E-Mail-Kommunikation und regelmässige Backups weiterhin essentiell bleiben.
Die Cyberbedrohungslage Schweiz in Kalenderwoche 43/2026: beim Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) gingen 1’199 Meldungen zu Cybervorfällen ein. Häufigste Kategorie war Phishing mit 443 Meldungen (+6% gegenüber der Vorwoche). In den letzten zwölf Monaten wurden 108 Schweizer Ransomware-Opfer öffentlich bekannt.
Alle beim BACS in Kalenderwoche 43/2026 eingegangenen Meldungen, mit Veränderung gegenüber der Vorwoche.
Balkenlänge relativ zur meistgemeldeten Kategorie der Woche. Es handelt sich um bei BACS eingegangene Meldungen, nicht zwingend um erfolgreiche Angriffe.
| Bekannt geworden | Sektor | Gruppe |
|---|---|---|
| 31.10.2026 | Manufacturing | EMPERADOR |
| 25.10.2026 | Retail & E-Commerce | QILIN |
| 23.10.2026 | Energy & Utilities | N0N |
| 23.10.2026 | Other | AURORA |
| 20.10.2026 | Not Found | N0N |
| 18.10.2026 | Not Found | CLOAK |
Datengrundlage sind ausschliesslich öffentlich zugängliche Quellen: die wöchentlich publizierte Meldestatistik des Bundesamts für Cybersicherheit (BACS) sowie öffentlich bekannt gewordene Ransomware-Fälle über ransomware.live. n'guard erhebt keine eigenen Meldezahlen, sondern aggregiert diese Daten, ordnet sie ein und übersetzt sie in Handlungsempfehlungen.
Die Zahlen bilden die gemeldete, nicht die tatsächliche Gesamtzahl aller Cybervorfälle in der Schweiz ab. Die Dunkelziffer dürfte insbesondere bei technisch raffinierteren Angriffen höher liegen als bei breit wahrgenommenen Betrugsmaschen. Dieser Report enthält keine vertraulichen oder zugangsbeschränkten Informationen (TLP:CLEAR) und darf mit Quellenangabe frei weiterverwendet werden.
Zitiervorschlag: n'guard Cyber Security: Weekly Cyber Report, Kalenderwoche 43/2026. Abrufbar unter https://nguard.swiss/cyber-weekly-report/kw-43-2026/
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