n'guard IOC Radar
LiveNeun Quellen, ein Urteil
IOC Radar

Ist das gefährlich? Eine Frage, eine Antwort.

IP-Adresse, Domain, URL, Datei-Hash oder CVE-ID eingeben. Der Radar fragt öffentliche Threat-Intelligence-Quellen ab und liefert ein Urteil mit Begründung, auf Deutsch.

Beispiele:
Abfragen bisher
aktiv ausgenutzte CVEs (CISA KEV)
9öffentliche Quellen je Abfrage

Powered by n'guard Cyber Security

Was geprüft wird

Fünf Indikatortypen, neun Quellen, ein Urteil.

IP-Adresse

Netzbetreiber und Standort (RIPEstat), offene Ports, Schwachstellen und Tags des Hosts (Shodan InternetDB), Angriffe gegen Honeypots (SANS ISC DShield), Blocklisten (Spamhaus ZEN), Malware-Hosting (URLhaus, ThreatFox).

Domain und URL

Auflösung und Nameserver, Registrierungsdatum und Registrar (RDAP), Phishing-Heuristiken (Alter, Endung, Markenbegriffe), Spamhaus-Domainblockliste, Host-Kontext, Malware-URLs (URLhaus).

Datei-Hash

MD5, SHA1 oder SHA256. Abgleich mit bekannten legitimen Dateien (CIRCL hashlookup, NSRL) und mit Malware-Sammlungen (MalwareBazaar, ThreatFox), inklusive Malware-Familie und Erstsichtung.

CVE-Schwachstelle

CVSS-Wert, Vektor und betroffene Produkte (NVD), Ausnutzungswahrscheinlichkeit (FIRST EPSS), aktive Ausnutzung und Ransomware-Bezug (CISA KEV), Beschreibung und Referenzen.

Risikowert

Jedes Signal trägt gewichtet zum Wert von 0 bis 100 bei. Ab 70 gilt der Indikator als bösartig, ab 40 als verdächtig. Bei CVEs steht statt dessen die Patch-Dringlichkeit.

Was nicht drin ist

Keine kommerziellen Feeds, keine Sandbox-Analyse, keine Dark-Web-Erwähnungen einzelner Indikatoren. Ein unauffälliges Ergebnis ist kein Freispruch, ein auffälliges ein Grund zum Handeln.

In einfachen Worten

Was ist der IOC Radar?

Der n'guard IOC Radar ist eine kostenlose Threat-Intelligence-Suche für Indicators of Compromise: IP-Adressen, Domains, URLs, Datei-Hashes und CVE-IDs. Er beantwortet die Frage, die in jedem IT-Alltag auftaucht, wenn eine Adresse in der Firewall, ein Link in einer E-Mail oder ein Hash in einer Virenscanner-Meldung steht: Ist das gefährlich, und was sollte ich tun?

Dafür fragt der Radar bis zu neun öffentliche Quellen gleichzeitig ab, gewichtet ihre Aussagen zu einem Risikowert und erklärt jedes Signal in deutscher Sprache. Er richtet sich an IT-Verantwortliche und Sicherheitsbeauftragte von KMU ohne eigenes Security Operations Center, die schnell eine fundierte Ersteinschätzung brauchen.

Grenzen des Radars

Der Radar nutzt ausschliesslich öffentliche, kostenlose Quellen und zeigt, was diese zum Zeitpunkt der Abfrage wissen. Neue oder gezielte Angriffsinfrastruktur ist anfangs überall unbekannt. Ein unauffälliges Ergebnis bedeutet deshalb "nichts bekannt", nicht "sicher".

Häufige Fragen

Antworten zu IOCs, CVEs und Blocklisten.

Was ist ein IOC (Indicator of Compromise)?
Eine technische Spur, die auf einen Angriff hinweist: die IP-Adresse eines Angreifers, eine Phishing-Domain, die URL eines Malware-Downloads, der Hash einer schädlichen Datei oder eine ausgenutzte Schwachstelle. IOCs tauchen in Firewall-Logs, E-Mail-Headern, Virenscanner-Meldungen und Sicherheitswarnungen auf.
Wie prüfe ich, ob eine IP-Adresse bösartig ist?
Adresse eingeben. Der Radar zeigt Netzbetreiber, Standort, offene Ports und bekannte Schwachstellen des Hosts, ob die Adresse Honeypots angegriffen hat, ob sie auf Spamhaus-Blocklisten steht und ob sie in Malware-Datenbanken gemeldet ist. Aus allem entsteht ein Risikowert. Hohe Werte heissen: blockieren und in den eigenen Logs nach Verbindungen suchen.
Was bedeutet CISA KEV bei einer CVE?
Der Known Exploited Vulnerabilities Catalog der US-Behörde CISA listet Schwachstellen, für die nachweislich aktive Ausnutzung beobachtet wurde. Steht eine CVE dort, ist sie unabhängig vom CVSS-Wert sofort zu patchen. Der Katalog ist die zuverlässigste Priorisierungshilfe für KMU mit begrenzter Patch-Kapazität.
Was ist EPSS?
Das Exploit Prediction Scoring System der FIRST-Organisation schätzt die Wahrscheinlichkeit, dass eine Schwachstelle in den nächsten 30 Tagen ausgenutzt wird. Ein Wert von 50 % ist sehr hoch. Zusammen mit CVSS und KEV ergibt sich eine realistische Dringlichkeit.
Ist die Suche kostenlos, werden Abfragen gespeichert?
Kostenlos und ohne Registrierung. Ergebnisse werden sechs Stunden zwischengespeichert, damit wiederholte Abfragen die Quellen nicht belasten. Es werden keine Personendaten gespeichert, nur ein Zähler der Abfragen.
Wenn die Antwort "bösartig" lautet

Einzelne Indikatoren prüft der Radar. Alle Ihre Logs prüft der SOC.

Der Managed SOC von n'guard gleicht Ihre Firewall-, Endpoint- und Cloud-Logs laufend mit Threat Intelligence ab und reagiert, bevor aus einem Treffer ein Vorfall wird.