
Im Zeitraum November 2025 wurden 11 Organisationen aus Österreich auf den Veröffentlichungsseiten von Ransomware-Gruppen genannt, deutlich mehr als im Vorzeitraum Oktober 2025 (4). Am aktivsten war die Gruppe INCRANSOM mit 8 Nennungen (73 %), insgesamt waren 3 verschiedene Gruppen aktiv.
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Im Zeitraum November 2025 wurden 11 Organisationen aus Österreich auf den Veröffentlichungsseiten von Ransomware-Gruppen genannt, deutlich mehr als im Vorzeitraum Oktober 2025 (4). Am aktivsten war die Gruppe INCRANSOM mit 8 Nennungen (73 %), insgesamt waren 3 verschiedene Gruppen aktiv.
Am stärksten betroffen waren die Branchen Beratung und Dienstleistungen (3), Technologie und IT (2), Industrie und Fertigung (2). Leak-Site-Nennungen zeigen nur den Teil der Angriffe, bei dem das Opfer nicht bezahlt hat oder die Gruppe Druck aufbauen wollte. Die tatsächliche Zahl der Ransomware-Vorfälle liegt erfahrungsgemäss deutlich höher.
Zum Vergleich im gleichen Zeitraum: Schweiz 10, Deutschland 17, Liechtenstein 0. Da Ransomware-Gruppen opportunistisch vorgehen, bilden Angriffswellen in Nachbarländern in der Regel auch das Risiko für Österreich ab.
Die US-Behörde CISA hat im Zeitraum 11 Schwachstellen neu als aktiv ausgenutzt eingestuft. Betroffen waren vor allem Produkte von Fortinet, Gladinet, OpenPLC. Diese Liste ist die verlässlichste Priorisierungshilfe fürs Patchen: Was dort steht, wird nachweislich angegriffen, unabhängig vom CVSS-Wert.
Einordnung für KMU: Die drei Muster hinter fast allen genannten Vorfällen sind unverändert: gestohlene oder geleakte Zugangsdaten ohne zweiten Faktor, ungepatchte extern erreichbare Systeme (VPN, Firewall, Mailserver, Fernwartung) und Phishing als Erstzugang. Wer diese drei Punkte adressiert, senkt sein Risiko messbar, unabhängig davon, welche Gruppe gerade am aktivsten ist.
Hersteller mit den meisten Einträgen: Fortinet (2), Gladinet (2), OpenPLC (1), Oracle (1), Google (1), Microsoft (1).
| CVE | Produkt | Schwachstelle | Aufgenommen | |
|---|---|---|---|---|
| CVE-2021-26829 | OpenPLC ScadaBR | OpenPLC ScadaBR Cross-site Scripting Vulnerability | 28.11.2025 | |
| CVE-2025-61757 | Oracle Fusion Middleware | Oracle Fusion Middleware Missing Authentication for Critical Function Vulnerability | 21.11.2025 | |
| CVE-2025-13223 | Google Chromium V8 | Google Chromium V8 Type Confusion Vulnerability | 19.11.2025 | |
| CVE-2025-58034 | Fortinet FortiWeb | Fortinet FortiWeb OS Command Injection Vulnerability | 18.11.2025 | |
| CVE-2025-64446 | Fortinet FortiWeb | Fortinet FortiWeb Path Traversal Vulnerability | 14.11.2025 | |
| CVE-2025-12480 | Gladinet Triofox | Gladinet Triofox Improper Access Control Vulnerability | 12.11.2025 | |
| CVE-2025-62215 | Microsoft Windows | Microsoft Windows Race Condition Vulnerability | 12.11.2025 | |
| CVE-2025-9242 | WatchGuard Firebox | WatchGuard Firebox Out-of-Bounds Write Vulnerability | 12.11.2025 | |
| CVE-2025-21042 | Samsung Mobile Devices | Samsung Mobile Devices Out-of-Bounds Write Vulnerability | 10.11.2025 | |
| CVE-2025-48703 | CWP Control Web Panel | CWP Control Web Panel OS Command Injection Vulnerability | 04.11.2025 | |
| CVE-2025-11371 | Gladinet CentreStack and Triofox | Gladinet CentreStack and Triofox Files or Directories Accessible to External Parties Vulnerability | 04.11.2025 |
| Datum | Vorfall |
|---|---|
| 07.11.2025 | Cyberangriff bei woom La société woom GmbH a été victime d'une attaque cybernétique le 7 novembre 2025, mais a pu rapidement réagir et limiter les dégâts avec l'aide d'un expert en cybersécurité. Les informations des clients pourraient avoir été compromises, mais pas les … Quelle |
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