
Im Zeitraum Oktober 2025 wurden 6 Organisationen aus der Schweiz auf den Veröffentlichungsseiten von Ransomware-Gruppen genannt, etwa gleich viele wie im Vorzeitraum September 2025 (7). Am aktivsten war die Gruppe SINOBI mit 1 Nennung (17 %), insgesamt waren 6 verschiedene Gruppen aktiv.
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Im Zeitraum Oktober 2025 wurden 6 Organisationen aus der Schweiz auf den Veröffentlichungsseiten von Ransomware-Gruppen genannt, etwa gleich viele wie im Vorzeitraum September 2025 (7). Am aktivsten war die Gruppe SINOBI mit 1 Nennung (17 %), insgesamt waren 6 verschiedene Gruppen aktiv.
Am stärksten betroffen waren die Branchen Beratung und Dienstleistungen (2), Technologie und IT (2), Industrie und Fertigung (1). Leak-Site-Nennungen zeigen nur den Teil der Angriffe, bei dem das Opfer nicht bezahlt hat oder die Gruppe Druck aufbauen wollte. Die tatsächliche Zahl der Ransomware-Vorfälle liegt erfahrungsgemäss deutlich höher.
Zum Vergleich im gleichen Zeitraum: Deutschland 25, Österreich 4, Liechtenstein 0. Da Ransomware-Gruppen opportunistisch vorgehen, bilden Angriffswellen in Nachbarländern in der Regel auch das Risiko für die Schweiz ab.
Die US-Behörde CISA hat im Zeitraum 31 Schwachstellen neu als aktiv ausgenutzt eingestuft, davon 3 mit bekannter Nutzung in Ransomware-Kampagnen. Betroffen waren vor allem Produkte von Microsoft, Dassault Systèmes, Adobe. Diese Liste ist die verlässlichste Priorisierungshilfe fürs Patchen: Was dort steht, wird nachweislich angegriffen, unabhängig vom CVSS-Wert.
Einordnung für KMU: Die drei Muster hinter fast allen genannten Vorfällen sind unverändert: gestohlene oder geleakte Zugangsdaten ohne zweiten Faktor, ungepatchte extern erreichbare Systeme (VPN, Firewall, Mailserver, Fernwartung) und Phishing als Erstzugang. Wer diese drei Punkte adressiert, senkt sein Risiko messbar, unabhängig davon, welche Gruppe gerade am aktivsten ist.
Hersteller mit den meisten Einträgen: Microsoft (8), Dassault Systèmes (2), Adobe (2), Kentico (2), Oracle (2), Broadcom (1).
| CVE | Produkt | Schwachstelle | Aufgenommen | |
|---|---|---|---|---|
| CVE-2025-41244 | Broadcom VMware Aria Operations and VMware Tools | Broadcom VMware Aria Operations and VMware Tools Privilege Defined with Unsafe Actions Vulnerability | 30.10.2025 | |
| CVE-2025-24893 | XWiki Platform | XWiki Platform Eval Injection Vulnerability | 30.10.2025 | |
| CVE-2025-6204 | Dassault Systèmes DELMIA Apriso | Dassault Systèmes DELMIA Apriso Code Injection Vulnerability | 28.10.2025 | |
| CVE-2025-6205 | Dassault Systèmes DELMIA Apriso | Dassault Systèmes DELMIA Apriso Missing Authorization Vulnerability | 28.10.2025 | |
| CVE-2025-54236 | Adobe Commerce and Magento | Adobe Commerce and Magento Improper Input Validation Vulnerability | 24.10.2025 | |
| CVE-2025-59287 | Microsoft Windows | Microsoft Windows Server Update Service (WSUS) Deserialization of Untrusted Data Vulnerability | 24.10.2025 | |
| CVE-2025-61932 | Motex LANSCOPE Endpoint Manager | Motex LANSCOPE Endpoint Manager Improper Verification of Source of a Communication Channel Vulnerability | 22.10.2025 | |
| CVE-2022-48503 | Apple Multiple Products | Apple Multiple Products Unspecified Vulnerability | 20.10.2025 | |
| CVE-2025-2746 | Kentico Xperience CMS | Kentico Xperience CMS Authentication Bypass Using an Alternate Path or Channel Vulnerability | 20.10.2025 | |
| CVE-2025-2747 | Kentico Xperience CMS | Kentico Xperience CMS Authentication Bypass Using an Alternate Path or Channel Vulnerability | 20.10.2025 | |
| CVE-2025-33073 | Microsoft Windows | Microsoft Windows SMB Client Improper Access Control Vulnerability | 20.10.2025 | |
| CVE-2025-61884 | Oracle E-Business Suite | Oracle E-Business Suite Server-Side Request Forgery (SSRF) Vulnerability | 20.10.2025 | Ransomware |
| CVE-2025-54253 | Adobe Experience Manager (AEM) Forms | Adobe Experience Manager Forms Code Execution Vulnerability | 15.10.2025 | |
| CVE-2025-47827 | IGEL IGEL OS | IGEL OS Use of a Key Past its Expiration Date Vulnerability | 14.10.2025 | |
| CVE-2025-24990 | Microsoft Windows | Microsoft Windows Untrusted Pointer Dereference Vulnerability | 14.10.2025 | |
| CVE-2025-59230 | Microsoft Windows | Microsoft Windows Improper Access Control Vulnerability | 14.10.2025 | |
| CVE-2016-7836 | SKYSEA Client View | SKYSEA Client View Improper Authentication Vulnerability | 14.10.2025 | |
| CVE-2021-43798 | Grafana Labs Grafana | Grafana Path Traversal Vulnerability | 09.10.2025 | |
| CVE-2025-27915 | Synacor Zimbra Collaboration Suite (ZCS) | Synacor Zimbra Collaboration Suite (ZCS) Cross-site Scripting Vulnerability | 07.10.2025 | |
| CVE-2021-22555 | Linux Kernel | Linux Kernel Heap Out-of-Bounds Write Vulnerability | 06.10.2025 | |
| CVE-2010-3962 | Microsoft Internet Explorer | Microsoft Internet Explorer Uninitialized Memory Corruption Vulnerability | 06.10.2025 | |
| CVE-2021-43226 | Microsoft Windows | Microsoft Windows Privilege Escalation Vulnerability | 06.10.2025 | Ransomware |
| CVE-2013-3918 | Microsoft Windows | Microsoft Windows Out-of-Bounds Write Vulnerability | 06.10.2025 | |
| CVE-2011-3402 | Microsoft Windows | Microsoft Windows Remote Code Execution Vulnerability | 06.10.2025 | |
| CVE-2010-3765 | Mozilla Multiple Products | Mozilla Multiple Products Remote Code Execution Vulnerability | 06.10.2025 |
Für diesen Zeitraum sind keine öffentlich berichteten Vorfälle in der Quelle erfasst.
Die n'guard Threat Reports sind kostenlose, automatisch erstellte Cyber-Lageberichte pro Land und Zeitraum. Jeder Report fasst zusammen, was im gewählten Monat oder Quartal öffentlich sichtbar war: wie viele Organisationen aus dem Land auf Ransomware-Leak-Sites genannt wurden, welche Gruppen aktiv waren, welche Branchen betroffen waren, wie sich das im DACH-Raum vergleicht, welche Schwachstellen neu als aktiv ausgenutzt eingestuft wurden und welche Cyberangriffe öffentlich gemeldet wurden. Dazu kommen eine Einordnung in deutscher Sprache und konkrete Handlungsempfehlungen für KMU.
Die Reports richten sich an Geschäftsleitungen, Verwaltungsräte, IT-Verantwortliche und Sicherheitsbeauftragte, die für Risikositzungen, Budgetentscheide oder interne Kommunikation eine faktenbasierte Lageeinschätzung brauchen, ohne selbst Quellen auswerten zu müssen. Jeder Report lässt sich mit einem Klick als PDF speichern.
Vollautomatisch aus öffentlichen Quellen (ransomware.live, CISA KEV, Cloudflare Radar). Die Einordnung ist regelbasiert statt KI-generiert: Jede Aussage lässt sich direkt auf die gezeigten Zahlen zurückführen. Was die Quellen nicht sehen, etwa bezahlte Lösegelder oder nicht gemeldete Vorfälle, fehlt auch im Report.
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